Rauf aufs Rad

Jede*r zweite fährt nicht Rad.
Wir zeigen mögliche Gründe und Optionen.

Was wir tun

Wir erforschen Mobilität aus sozialwissenschaftlicher Perspektive und über Disziplingrenzen hinweg. Bei uns steht der mobile Mensch im Vordergrund.

Unsere Forschung bewegt sich damit jenseits traditioneller Perspektiven auf Verkehr und Mobilität und liefert neue Einsichten in die gesellschaftlichen Ursachen und Folgen von Mobilität. Unser Hauptinteresse gilt Veränderungen in den Mobilitätspraktiken im Lebensverlauf und in Reaktion auf einschneidende Lebensereignisse. Zusätzlich erfahren bisher wenig beachtete Gruppen wie z.B. Nicht-Radfahrende besondere Beachtung. Forschungsergebnisse werden für verschiedene Zielgruppen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft übersetzt und anschaulich aufbereitet.

 

Die Stadt München bietet ideale Bedingungen für unsere Forschung. Sie dient als ‚Reallabor‘ für den Umgang mit starkem Bevölkerungswachstum, hohen Immobilienpreisen und zunehmenden Verkehrsproblemen. Gleichzeitig hat sich in München eine vielseitige Forschungslandschaft im Bereich Mobilität entwickelt. MUC-Mobilities trägt direkt dazu bei.


Mobilitätsforschung

Mobilitätsforscher/innen

Unser aktuelles Projekt:
RadAktiv

In Deutschland fährt beinahe jeder Zweite selten oder (fast) nie Fahrrad. Dabei haben nur 13,4% kein Rad. Die übrigen Personen in der Gruppe der Nicht-Radfahrenden besitzen mindestens ein Fahrrad, nutzen dieses aber nicht.

Studien haben sich bisher kaum dezidiert mit der Gruppe der Nicht-Radfahrer auseinandergesetzt. RadAktiv schließt diese Wissenslücke und untersucht detailliert und explizit diese Gruppe und ihre Gründe für die Nicht-Nutzung des Rads. Die Ergebnisse werden in konkrete Maßnahmenpakete übersetzt, die Nicht-Radfahrende zum (Wieder-)Aufstieg auf das Fahrrad bewegen können.

 

Wir verbinden
Wissenschaft & Praxis

Das Projekt RadAktiv identifiziert und klassifiziert Nicht-Radfahrende in Deutschland und liefert wissenschaftliche und praxisbezogene Grundlagen für deren mögliche Aktivierung mithilfe konkreter, zielgruppenspezifischer Maßnahmenpakete. Letztere werden gemeinsam mit Praxispartner*innen und ehemaligen Nicht-Radfahrenden erarbeitet und verbinden die eigens für RadAktiv entwickelte Typologie von Nicht-Radfahrenden mit einem umfangreichen Screening bestehender nationaler und internationaler Aktivierungsmaßnahmen. RadAktiv leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Planung und zukünftigen Umsetzung innovativer, regional übertragbarer Programme zur Förderung nachhaltiger Mobilität durch erhöhte Fahrradnutzung. Es verknüpft dabei gezielt wissenschaftliche und planungspraktische Ziele.